Tschüss, Wurst!

Ich miste meine Wohnung aus und verabschiede mich von einem Gast, der es sogar in die Falter Wohnbeilage geschafft hat. Eine Hommage an unser durchgesessenes WG-Sofa.  

Die kleine Teeschule

Immer wieder höre ich von Kaffetrinkern, die Zubereitung von losem Grüntee sei viel zu kompliziert, zeitaufwändig und teuer. Dazu sage ich nur: au contraire! Man nehme Drachenbrunnentee, angebaut in einem Umkreis von höchstens 25 km zum Long Jing Village in Zhejiang, in einem luftdicht abgeschlossenen Behälter importiert von einem blutsverwandten, weiblichen Familienmitglied zwischen 25 und 45 Jahren. Pro Tasse empfehle ich 1,64 Gramm Tee – wobei ich da nicht dogmatisch bin, schließlich sollen… weiterlesen

Was 2014 geschah

Der zweite Jahresrückblick des Konsorten Kollektivs. Marianne ist im Herzen bei uns, physisch weilt sie gerade in New Orleans und schickt fleißig Fotos von Sümpfen und moosbewachsenen Bäumen. Martina hat viel Verantwortung übernommen. Für das Projekt “100 Häuser”  war sie Chefin vom Dienst, für das leider eingestellte Studentenmagazin DURST für die letzte Ausgabe Chefredakteurin und nebenbei hat sie auch noch ein bisschen Berliner Freelancer Luft geschnuppert. Mara war gemeinsam mit Marko für… weiterlesen

Sechs mal Österreichischer Cartellverband

Ab wann wird eine Lebensfreundschaft zur Seilschaft? Diese Frage war der Anstoß zu einer Recherche, die fast ein halbes Jahr gedauert hat und sich einem Verein widmet, dem in Österreich immer wieder große Macht nachgesagt wird: Der Österreichische Cartellverband. Lukas und Mara haben als Teil des Teams von Paroli rund 30.000 Personen aus Wirtschaft, Politik und dem universitären Betrieb mit dem Mitgliederverzeichnis des Österreichischen Cartellverbands abgeglichen. Die Recherche belegt, in welchen Bereichen… weiterlesen

200 Seiten Bullevard

Seit über einem Jahr produzieren wir als Konsorten Kollektiv die ersten acht Seiten vom The Red Bulletin. Wir haben neue Formate und neue Inhalte eingeführt – und können mittlerweile auf 12 Ausgaben und über 200 Seiten “Bullevard” zurückblicken. Eine kleine Auswahl von unserer Arbeit in Bildern.

Das Freundschaftsparadox

In einsamen Stunden, wenn du ziellos in deinen Kontakten am Telefon blätterst oder dich durch soziale Netzwerke klickst, hast du vielleicht manchmal das Gefühl, dass deine Freunde irgendwie beliebter sind als du. Oder wenn du dich ins Fitness-Studio schleppst: Da scheint es an manchen Tagen, dass alle Leute, die du dort triffst, viel besser in Form sind. Und wenn du es trotz sozialer Unfähigkeit und sackartigem Körper doch irgendwie schaffst, eine Frau… weiterlesen

Was ich beim Laufen über das Schreiben gelernt habe

Tagtäglich tausende Zeichen aufs virtuelle Papier zu bringen, damit Geld zu verdienen und hin und wieder sogar Spaß daran zu haben. Das klingt für viele wie ein Ding der Unmöglichkeit. Genauso verrückt klingt es für viele, dutzende Kilometer am Stück zu laufen. Ich kann mir mein Leben mittlerweile nicht anders vorstellen. Nicht ohne Knieschmerzen und Frust vorm weißen Laptopbildschirm; nicht ohne Pulsuhr am Armgelenk und Notizbuch im Rucksack. Das „Runner’s High“ kommt… weiterlesen